Archiv für den Monat Juli 2009

Claudias Horror Show

Dienstag, 14. Juli 2009

Heute mache ich es ganz kurz und schreibe nur ein paar Zeilen zum gestrigen Montag.

Morgens war ich in Duisburg und habe mir von Myriam eine kurze Einweisung in die Kunst der Lymphdrainage geben lassen. Damit ich Tobi im Urlaub mal massieren kann. Ich hoffe es klappt.

Mittags habe ich meine ehemalige Mitstreiterin Claudia und ihre Katzen besucht. Es gab viel zu erzählen und dazu lecker Eis mit frischen Erdbeeren im schönen großen Garten.

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Abends waren Sandra, Tobias und ich bei Jörg zum Rocky Horror Picture Show schauen eingeladen. Gerion, der als einziger außer Jörg den Film schon mal gesehen hat, und seine Frau Marion waren auch dabei. Jörg hatte das ganze perfekt vorbereitet, für jeden Mitmach-Utensilien bereitgelegt und sogar eine Power Point Präsentation vorbereitet. Das war ein sehr lustiger Abend!

Am Wochenende war ich mit meinem Schatz in Hamburg.

Freitag, 10. Juli 2009

DSC_8942.jpg Am Samstag ist Tobi schon richtig früh aufgestanden, hat das Radisson Frühstücksbuffet ausgenutzt und ist danach zu Fuß zur Speicherstadt spaziert. Dort hat er sich mit seinem längsten Freund Ingo getroffen und die Männer haben sich das Miniatur Wunderland angeschaut. Da ich meinen Mann kenne, tat mir Ingo bei der Vorstellung, dass Tobi ALLES fotografiert echt leid.

(Noch ein paar mehr Fotos von unserem Hamburg Wochenende findet Ihr hier.)

Etwas später wurde ich von Bianca ab geholt und wir Damen sind der bekannten Lieblingsbeschäftigung der Frauen, dem Shoppen nach gegangen. In der Europa Passage habe ich gleich einen tollen Laden mit ausgefallenen Stofftieren entdeckt. Am besten gefiel mir der dicke Wombat oder das glubschäugige Buschbaby. Oder war doch die schielende Französische Bulldogge am niedlichsten? Wir sind von Laden zu Laden geschlendert, haben viel gequatscht und auch das eine oder andere erbeutet. Mittagessen gab’s auf dem Weinfest vorm Rathaus. Wie bei fast jedem Einkaufsbummel haben wir uns am längsten bei H&M aufgehalten. Beim Anprobieren hatten wir kurz Stromausfall und standen ohne Klamotten im dunkeln. (Wer die Nachrichten verfolgt, weiß warum und wer mich länger kennt weiß auch, dass das nicht mein erster Stromausfall in einer fremden Großstadt war.) Gegen Abend haben wir noch ein Eis genossen und meine Freundin hat mich zurück zum Hotel gebracht. Tobi war auch schon zurück.

Abends sind wir mit der S-Bahn nach Barmbek gefahren. Dort hat Ingo uns ins Auto eingeladen und wir sind zur “white lounge” zum Running Sushi All You Can Eat. Bei der Gelegenheit haben wir Ingos neue Freundin Sarah kennen gelernt. Nachdem wir satt waren, sind wir noch in eine Kneipe Namens Köbes. Dort haben wir uns draußen hin gesetzt und da es doch recht windig und frisch war, haben wir uns in Decken eingewickelt um unsere Cocktails zu schlürfen. Natürlich wurden auch hier alle Neuigkeiten und auch einige alte Geschichten ausgetauscht. Als wir zurück wollten war leider das Parkhaus schon zu und da sich niemand aus kannte mussten wir erst drei mal um das Haus laufen um den “Nachteingang” zu finden. Wir haben das Auto aber aus der Garage bekommen und sind zurück zur Hotelbaustelle gebracht worden.

Sonntag morgen wurde dann wieder gewechselt und Bianca hat uns wieder abgeholt. Wir sind zur Turnhalle St. Georg gefahren und standen um 10 Uhr vor verschlossenen Türen, da das Lokal erst um 11 Uhr öffnet. Um die Wartezeit zu überbrücken sind wir ein bisschen rum spaziert und wieder ging das Geschnattere los: Urlaub, Job, Krankheiten uvm. Das Brunchbuffet war richtig toll und die Auswahl war riesig. Wir haben uns richtig durchgeschlemmt und ich habe alle guten Vorsätze für die Bikinifigur einfach über Bord geworfen. Man war das lecker! Kann ich nur empfehlen. Um 14 Uhr haben die sehr netten Bedienungen die Auslagen abgeräumt und da es ja nichts mehr zu essen gab sind wir gegangen. Drausen wurden dann noch die letzten Fotos gemacht und dann mussten wir uns langsam verabschieden. Übrigens war der besste Spruch des Tages von Bianca: “Man, die Reisegruppe hat mich schon beim Hinflug so genervt — und das ist meine Familie.”

Von der Hansestadt Hamburg haben wir nicht viel gesehen aber wir hatten ein soooo tolles Wochenende mit richtig tollen Freunden, die wir leider viel zu selten sehen.